Die Gethsemanekirche
Ein Baudenkmal im Nordend
Foto ca. 1970
Im Jahr 1970 wurde die vom Architekten Heimel entworfene Gethsemanekirche eingeweiht. Ihr Turm überragt weithin sichtbar die Eckenheimer Landstraße.
Die architektonische Besonderheit: Der Kirchraum liegt im Obergeschoss und ist über eine großzügige Treppe und einen Aufzug erreichbar.
Die Ausstattung des Kirchenraums besticht durch ihre hohe gestalterische Qualität und handwerkliche Präzision.
Besonders hervorzuheben ist die gute Akustik, durch die die Kirche zu einem idealen Ort für Konzerte wird.
Das Erdgeschoss wurde 2013 umgebaut und beherbergt nun das Foyer als Veranstaltungsraum und die Gemeindebüros.
Die Gethsemanekirche steht unter Denkmalschutz.
Der Altar neu angefeuert - Pfingsten 2026
Es hatte geradezu symbolischen Charakter: Zum Pfingstgottesdienst war der Altar der Gethsemanekirche neu „angefeuert“. So nennt es der Fachmann, wenn das geschliffene Holz durch seine Ölung die Maserung und Farbe des Holzes wieder in neuem Glanz hervorbringt.
In der Woche zuvor hatten Alban Moll, Schreinergesell und sein Vater, Wolfgang Moll, den Altar geschliffen und mit feinem Holzöl bearbeitet, wozu sie eine staubsichere „Werkstatt“ unter der Empore in der Kirche installiert hatten.
Nachdem der Altar bei Starkregen von Wasserflecken übersät war, hoffen wir nun, dass uns das neue Feuer noch lange begleitet.
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