28/09/2026 0 التعليقات
Schöpfungszeit 2026: Nachlese
Schöpfungszeit 2026: Nachlese
# Gethsemane-Nachricht

Schöpfungszeit 2026: Nachlese
Hier ist die Beschreibung der Aktivitäten der Schöpfungszeit 2026 in der Gethsemanegemeinde, inklusive der Einbindung des Liedes “Lobt den Gott der ganzen Schöpfung” aus dem Gesangbuch “Durch Hohes und Tiefes”. Das Lied, das im Gottesdienst gesungen wurde, verleiht den Themen noch mehr Tiefe und verbindet die praktischen Projekte mit spiritueller Reflexion.
Themen der täglichen Impulse (per E-Mail)
Die täglichen Impulse von den Organisatoren der Schöpfungszeit luden dazu ein, die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft als grundlegende Kräfte der Schöpfung zu reflektieren. Jedes Element wurde mit einer eigenen Botschaft verbunden, die zum Nachdenken über den Umgang mit natürlichen Ressourcen anregte. Besonders im Fokus stand dabei das Stichwort Großzügigkeit – ein Wert, der sich in vielen Aktivitäten der Gemeinde widerspiegelte. Ob durch das Teilen von Erntedankgaben oder die weitere Nutzung von Gegenständen, die im Repaircafé repariert werden konnten. Großzügigkeit wurde als Haltung gelebt, die sowohl den Menschen als auch der Schöpfung zugutekommt.
spirituelle Vertiefung
Ein besonderer Moment der spirituellen Vertiefung war das Lied “Lobt den Gott der ganzen Schöpfung”, das im Gottesdienst gesungen wurde. Die Worte des Liedes – von „Baum des Lebens und der Weisheit“, über die „sprudelnde Quelle“, bis hin zum „Geist, der das gute Feuer in den Herzen der Menschen entzündet“ – verbanden die praktischen Projekte der Schöpfungszeit mit der Dankbarkeit für einen Gott, der die ganze Schöpfung voll Gnade und Erbarmen geschaffen hat. Es wurde deutlich: Die Bewahrung der Schöpfung ist nicht nur eine Aufgabe, sondern auch ein Lobpreis – ein Dank an den Schöpfer für die Gaben der Natur.
Aktivitäten in der Gethsemanegemeinde
1. Fallobst keltern: Gemeinsam Saft aus regionalen Früchten pressen
Unter fachkundiger Anleitung wurde auf dem Heiligenstock Fallobst gesammelt. Das geerntete Obst verarbeiteten die fleißigen Sammler anschließend zu frischem, naturtrübem Saft – ein Projekt , das nicht nur die Freude am gemeinsamen Tun weckte, sondern auch Nachhaltigkeit im Alltag erlebbar machte.
Warum es wichtig ist: Durch die Nutzung regionaler und saisonaler Früchte wurden Transportwege minimiert und Lebensmittelverschwendung reduziert. Der selbstgemachte Saft wurde anschließend geteilt und weitergegeben – ein Symbol für Großzügigkeit und Gemeinschaftssinn. Es war, als würde der „Baum des Lebens und der Weisheit“ aus dem Lied in diesen Momenten lebendig: Die Früchte, die einst am Baum hingen, wurden zu einem Segen für alle.
2. Wunder der Schöpfung im Gethsemanegarten: Andacht und Naturerlebnis
Eine besondere Andacht gab es im Gethsemanegarten. Im Mittelpunkt stand das Thema “Wunder Natur” – eine Einladung, die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung bewusst wahrzunehmen. Die Andacht verband spirituelle Reflexion mit praktischem Erleben: Die Teilnehmenden entdeckten gemeinsam die kleinen und großen Wunder des Gartens, von Pflanzen bis hin zu den Tieren, die dort ein Zuhause finden.
Nachhaltiger Gedanke: Der Garten wird nicht nur als Ort der Ruhe, sondern auch als Lebensraum für Insekten und Vögel geschätzt. Die Gemeinde setzte sich dabei auch mit der Frage auseinander, wie jeder Einzelne im eigenen Umfeld zur Bewahrung der Schöpfung beitragen kann. Es war ein Moment, in dem der „Geist, der das gute Feuer in den Herzen der Menschen entzündet“, spürbar wurde – ein Geist der Verbundenheit und des Staunens.
3. Repaircafé: Reparieren statt wegwerfen
Im Repaircafé der Gethsemanegemeinde trafen sich Menschen, um technische Haushaltsgeräte unter Anleitung zu reparieren. Die ehrenamtlichen Helfer:innen brachten ihr Wissen ein und zeigten, wie man durch einfache Handgriffe die Lebensdauer von Geräten verlängern kann.
Warum es wichtig ist: Jedes reparierte Gerät bedeutet weniger Elektroschrott und weniger Ressourcenverbrauch. Das Repaircafé wurde so zu einem Ort der Bildung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Gleichzeitig sensibilisierte es die Teilnehmenden für die Bedeutung von Langlebigkeit und bewusster Konsumhaltung. Es war ein praktischer Ausdruck des Liedtextes: „Gott, der die ganze Schöpfung voll Gnade und Erbarmen geschaffen hat“ – denn hier wurde nicht nur repariert, sondern auch Wertschätzung für das Geschaffene gelebt.
4. Seniorengruppe: Ausflug in die Schönheit der Natur
Die Senior:innen der Gemeinde und der katholischen Nachbargemeinde unternahmen einen Ausflug in die umliegenden Naturlandschaften. Sie sahen die Schönheit und Vielfalt der lokalen Flora und Fauna. Der Ausflug war nicht nur ein Erlebnis für die Sinne, sondern auch eine Einladung, die eigene Beziehung zur Natur zu reflektieren.
Nachhaltiger Aspekt: Es war ein Moment, in dem die „sprudelnde Quelle“ des Liedes – ein Symbol für Leben und Erneuerung – in der Natur erlebt werden konnte.
5. Arbeitsgespräch der Nachhaltigkeitsgruppe: Kopfweiden als Symbol der Tradition
Die Nachhaltigkeitsgruppe der Gemeinde traf sich zu einem Arbeitsgespräch, das sich unter anderem dem Thema Kopfweiden widmete. Diese traditionellen Kulturpflanzen sind nicht nur ein Zeichen für handwerkliches Können, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für viele Tierarten.
Warum es wichtig ist: Kopfweiden sind ein Symbol für die Verbindung von Natur und Handwerk. Die Gesprächs- und Arbeitsgruppe der Gemeinde setzte sich mit der Pflege und Erhaltung dieser Weiden auseinander – ein Projekt, das sowohl ökologische als auch kulturelle Werte bewahrt. Es war, als würde der „Baum des Lebens und der Weisheit“ aus dem Lied in diesen alten, verwobenen Ästen weiterleben.
6. Erntedank mit Übergabe an die Frankfurter Tafel: Dankbarkeit teilen
Trotz der herausfordernden Bedingungen – lange Trockenheit und sommerliche Hitze – konnte die Gemeinde eine reiche Ernte einfahren. Beim Erntedankfest werden die Gaben in großer Dankbarkeit entgegengenommen und anschließend an die Frankfurter Tafel übergeben. Die Freude über die geernteten Früchte und Gemüse wird so mit denen geteilt, die Unterstützung brauchen.
Nachhaltiger Gedanke: Durch die Weitergabe der Ernte an Bedürftige wird nicht nur Solidarität gelebt, sondern auch Lebensmittelverschwendung vermieden. Gleichzeitig wird die Bedeutung von regionaler und saisonaler Ernährung betont. Es ist ein Moment, in dem der Liedtext „Gott, der die ganze Schöpfung voll Gnade und Erbarmen geschaffen hat“ in besonderer Weise verspürt werden kann: Die Gaben der Erde zeigten sich als Zeichen der Dankbarkeit und des Teilens.
7. Beitrag zur Erhaltung eines technischen Denkmals: Ingenieurskunst bewahren
Ein Vertreter der Gemeinde engagierte sich für die Erhaltung eines technischen Denkmals in den neuen Bundesländern. Durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit wurde verhindert, dass einzigartige technische Anlagen als Schrott endeten. Stattdessen hat ein Verein das technische Denkmal erworben, instand gesetzt und damit für zukünftige Generationen bewahrt.
Warum es wichtig ist: Technische Denkmäler sind Zeugnisse der Ingenieurskunst und Handwerkskunst vergangener Zeiten. Ihre Erhaltung hilft, Wissen und Traditionen zu bewahren und gleichzeitig Metall- und Bauschrott zu reduzieren. Es ist ein Projekt, das zeigt, wie der „Geist, der das gute Feuer in den Herzen der Menschen entzündet“, auch in der Bewahrung von Kultur und Technik wirksam wird.
Reflexion und Ausblick
Die Schöpfungszeit 2026 in der Gethsemanegemeinde war ein lebendiges Beispiel dafür, wie Glaube, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit zusammenkommen können. Jede Aktivität zeigte auf ihre Weise, wie wichtig es ist, die Schöpfung zu bewahren – sei es durch praktische Projekte wie das Keltern oder das Repaircafé, durch spirituelle Reflexion oder durch das Teilen von Gaben.
Das Lied “Lobt den Gott der ganzen Schöpfung” gab diesen Bemühungen eine besondere Tiefe. Es erinnerte die Gemeinde daran, dass die Bewahrung der Schöpfung nicht nur eine Aufgabe, sondern auch ein Lobpreis ist – ein Dank an den Schöpfer für die Gaben der Natur und die Möglichkeit, gemeinsam an ihrer Erhaltung zu arbeiten.
Die Erfahrungen und die gelebte Großzügigkeit wecken bereits jetzt Vorfreude auf die Schöpfungszeit 2027. Vielleicht wird das kommende Jahr noch mehr Projekte hervorbringen, die die nachhaltige Verbindung von Mensch, Natur und Technik stärken – und zeigen, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.
Andreas Porzig
التعليقات