Epi-Saal jetzt schöner und heller

Epi-Saal jetzt schöner und heller

Epi-Saal jetzt schöner und heller

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Epi-Saal jetzt schöner und heller

Einigen ist es sicher schon aufgefallen: Unser alter, etwas abgenutzter Epi-Saal, der vor über 60 Jahren errichtet wurde, ist in den vergangenen Monaten ein wenig verschönert worden. Zuletzt wurde Anfang Juni ein hellgrüner Linoleumboden verlegt. Wohl alle, die den Saal nutzen, freuen sich.

Das alte beige Linoleum war an manchen Stellen brüchig geworden und hatte dunkle Flecken. Anfang Juni verlegte die Frankfurter Firma Hähnlein nun den neuen Boden. Durch das „Erbsengrün“ des neuen Belags wirkt der Saal jetzt viel frischer und einladender. Auch passt die Farbe gut zu den dunkelgrünen Vorhängen und roten Stuhlpolstern. Die wurde zudem gereinigt.

Gabi Rohrer, die hier wöchentlich Seniorengymnastik anbietet, ist besonders froh über die Renovierung. „Super, hell und sauber“, findet sie. Die Teilnehmerinnen ihres Kurses, zunächst wegen der ungewöhnlichen Farbe skeptisch, seien begeistert gewesen, als sie es gesehen hätten: „Daumen hoch von 20 Damen!“

Die teils beschädigten und abgewetzten Tische des Saals erhielten zugleich neue Platten aus freundlichem hellem Birkenholz. Die Schreinerei „Holz und Stahl“ montierte sie auf die stabilen und noch gut erhaltenen Metall-Untergestelle. 

Vor einigen Monaten bereits hatte Hausmeister Franz Nöpper zusammen mit einem Elektriker die Deckenlampen erneuert. Sehr zur Freude der beiden Kantoreien, Epiphanias und St. Katharinen, die hier einmal pro Woche am Abend proben und lange mit „Schummerlicht“ vorliebnehmen mussten.

Der Kirchenvorstand entschloss sich, den Saal zu pflegen und in Schuss zu halten, obwohl er laut Gebäudeplan des Evangelischen Regionalverbands (ERV) auf lange Sicht zur Disposition steht. „Wir gehen aber davon aus, dass wir den Saal auf absehbare Zeit nutzen können“, sagt der KV-Vorsitzende, Pfarrer Andreas Hoffmann, zuversichtlich. Die Gemeinde hat eine Zusage von Stadtdekan Holger Kamlah, dass der Saal der Gemeinde erhalten bleibt, solange es keine angemessene Alternative gibt.

Ein Gemeindeleben in maroden Räumen kann niemand wollen, die Menschen sollen schließlich gern hierherkommen. Hier gibt es neben der Gymnastik, Sing-Café, Konfi-Unterricht und das „Turmcafé“ für Bedürftige; hier proben die Kantoreien von Epiphanias und St. Katharinen; hier ist Platz für Chorvorstand, KV-Workshops in großer Runde, Adventsbasar und Gemeindefeste.

Auch Gemeindepädagogin Eva Rimbach ist „froh, dass der Saal noch da ist und so schön ist“. Sie möchte ihn in der kalten Jahreszeit als Indoor-Spiel-Platz für Kinder nutzen.                              RENATE KORTHEUER-SCHÜRING

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